Mittwoch, 25. Juni 2008

Britischer Soldat filmt UFOs über Militärbasis

Nach dem UFO-Zwischenfall mit einem Polizeihubschrauber am 07. Juni (wir berichteten) tritt nun ein britischer Soldat an die Öffentlichkeit und präsentiert eine Handyaufnahme von zwei unbekannten Flugobjekten. Nach seiner Aussage waren zur Zeit der Sichtung insgesamt dreizehn Flugobjekte am Himmel. Die Filmaufnahme entstand zwei Stunden vor der Sichtung des UFOs durch die Hubschrauberpiloten.

Corporal Mark Proctor war einer von drei Soldaten, der die Objekte über der Kaserne sahen.

Er filmte die Objekte in der Tern Hill Kaserne in der Nähe von Market Drayton, Shropshire, auf seinem Handy und meldete die Sichtung seinen Vorgesetzten.

Corporal Proctor, 38, vom 1sten Battaillon des irischen Regiments, sah die Objekte kurz nach 23.00 Uhr am Samstag, den 07. Juni. Er beschrieb die Objekte als "rotierende Würfel".

"Ich hatte Wachdienst, als die anderen Kollegen auf einmal anfingen zu schreien. Ich ging raus um zu sehen, was die Ursache für diese Unruhe war und da sah ich dreizehn Flugkörper am Himmel.", sagte Proctor.

"Sie folgen im Zig-Zag, aber ich konnte zwei filmen, bevor sie verschwanden. Sie sahen aus wie rotierende Würfel in mehreren Farben.

Ich verfasste einen vollständigen Bericht an meine kommandierenden Offiziere und gab ihnen meine Aufnahme. Die anderen Kollegen waren genauso erstaunt wie ich es war."

Ein 19-jähriger Soldat sah die "Flotte" ebenfalls bei einer Patrouille.

"Es waren um die dreißig Lichter die in ein paar Minuten vorbei flogen. Sie waren nicht sehr schnell und leuchteten hellrot. Ein anderer Soldat sah sie ebenfalls.", erzählte er.

Experten des britischen Verteidigungsministeriums (MoD) untersuchen zur Zeit die Filmaufnahme und sagten zu den Soldaten, dass sie nicht über den Vorfall sprechen sollen.

Ein Sprecher des MoD sagte: "Das MoD prüft diese Berichte um festzustellen, ob es im Luftraum Großbritanniens feindliche oder nicht genehmigte militärische Aktivitäten gibt. Wenn es keine Anzeichen für eine potenzielle Bedrohung gibt, gibt es keinen Grund die Natur jeder gemeldeten Sichtung zu identifizieren."

Die Sichtungen über den Kasernen geschahen zwei Stunden vor dem Vorfall, bei dem Hubschrauberpiloten der Polizei eine Begegnung mit einem großen Fluggerät in der Nähe von Cardiff hatten.

In einem Interview mit der Sun erklärt Nick Pope:

"Das MoD und die zivile Luftfahrtbehörde müssen sich damit auseinander setzen.

Sie müssen Zeugen befragen, den Film analysieren und die Radardaten prüfen, ob ungewöhnliche Aktivitäten gemeldet wurden.

Ein wichtiger Faktor ist, dass der Film von einer Militärbasis aus aufgenommen wurde - Militärs sind gute Zeugen.

Diese Objekte scheinen durch nahezu das gesamte Spektrum zu pulsieren und das ist ungewöhnlich. Es ist nichts, was ein gewöhnliches Flugzeug oder Satellit tun würde und sie sind zu langsam um Meteore oder Sternschnuppen zu sein."

Die Film von Mark Proctor finden Sie in dem Artikel der Sun.

Quellen: The Sun, Telegraph