Montag, 25. August 2008

Belgische UFO-Welle: Die Untersuchungen werden fortgeführt

Zwischen 1989 und 1991 gab es eine Welle von UFO-Sichtungen in Belgien. In diesem Zeitraum wurden eine Menge UFOs in der Region von Eupen und den Provinzen Hennegau und Namur beobachtet. Diese UFO-Welle wird als eines der wichtigsten UFO-Ereignisse der Welt betrachtet. Das mittlerweile berühmte Foto eines unbekannten Flugobjektes, welches 1990 in Petit-Rechain (Belgien) aufgenommen wurde, wird weiterhin von Wissenschaftlern untersucht.

Die "Société Belge d'études des phénomenes spatiaux" SOBEPS (Belgische Gesellschaft zur Untersuchung von räumlichen Phänomenen) gibt an mehr als 2.000 Zeugenaussagen gesammelt und einen über 20.000 Seiten starken Untersuchungsbericht verfasst zu haben (sobeps.org).

In der Nacht des 4. April 1990, nicht weit von Verviers bei Petit-Rechain entfernt, sahen zwei Zeugen (Frau S. und Herr P.) drei runde, leuchtende Lichter am Himmel. Die drei Lichter bildeten ein Dreieck. In der Mitte des Dreiecks war ein weiterer, leuchtender Kreis zu sehen. Das Objekt bewegte sich fast nicht und bis auf eine Art Brummton war kein Geräusch zu hören.

Frau S. sah die Lichter in einer Höhe von ca. 150 Metern. Dann rannte sie los um Herrn P. zu suchen. Dieser konnte schließlich mit seiner Spiegelreflexkamera das Foto des Petit-Rechain-UFOs schiessen.

UFO über Petit-Rechain

Die Mitglieder der SOBEP benutzen Untersuchungsmethoden, die wissenschaftlichen Standards entsprachen und zuverlässig waren. Mittlerweile wurde das Negativ des Fotos von einigen Wissenschaftlern untersucht:

  • Marc Acheroy, Kernphysiker an der Royal Military School
  • Professor Francois Louange, der für ein privates Labor für digitale Fotographie, für die CNRS und für die französische Armee arbeitet
  • Dr. Richard Haines, der für die NASA in Kalifornien arbeitet
  • Institute of Artistic Heritage of Belgium, welches ein High-Performance Labor unterhält
Das Ergebnis nach jahrelanger Analysen des Negatives war: das Bild ist keine Fälschung!

Zehn Jahre später beschloss die SOBEPs das Negativ für ein weiteres Gutachten an das Optical Intistute of Orsay (Frankreich) zu senden. Dort sollte das Negativ mit neuer Software nochmals analysiert und die Ergebnisse mit den bereits vorhandenen Daten verglichen werden. Auch hier war das Ergebnis: Das Negativ ist keine Fälschung. Aber es wurde etwas Überraschendes entdeckt, das bisher unsichtbar geblieben war: Ein Wirbel von Teilchen, die sich um das Objekt bewegen. Niemand kennt den genauen Ursprung dieser Teilchen. Es scheint, als gehörten sie zum Antriebssystem einer fortgeschrittenen Technologie.

Auf Grundlage der alten Analysen und aktueller Untersuchungen lässt sich eine außerirdische Herkunft des Petit-Rechain-UFOs zwar nicht Nachweisen, aber es entfernt den Schleier von einem Thema, welches bisher immer nur als imaginär angesehen wurde.
Vor fast 20 Jahren: die belgisch UFO-Welle

Am 30. März 1990, ungefähr zur Mitte der belgischen UFO-Welle, eröffnete die belgische Luftwaffe eine Akte über die Jagd nach einem UFO durch zwei F-16 über belgischem Hoheitsgebiet. Zwei Radargeräte am Boden empfingen ein Signal von einem Objekt unbekannter Herkunft. Zwei F-16 jagten das UFO bis es plötzlich verschwand.

Die Radardaten der zwei F-16 wurden zuerst von dem Physiker Auguste Meesen und dann von Washington aus analysiert. Washington bestätigte, dass kein amerikanisches Flugzeug über dem belgischen Hoheitsgebiet geflogen war. Das belgische Militär kann bis heute nicht erklären, was an diesem Tag vor sich ging und konnte keine Erklärung für die Herkunft des Objektes finden.

Patrick Ferry, Dokumentarfilm-Direktor und langjähriger UFO-Forscher, hat die Akten zusammen mit seinen Freunden der COBEPS wieder geöffnet. Die SOBEPS wurde vor sechs Monaten aufgelöst und durch die COBEPS ersetzt. Die COBEPS ist keine Nicht-Gewinnorientierte Vereinigung mehr.

Sie wollen weitere Analysen veranlassen, sodass man vielleicht zu neuen Hypothesen kommen kann. Aber sie beschäftigen sich nicht nur mit der Akte der F-16. Sie sammeln auch Dokumente über die belgische UFO-Welle, befragen weitere Zeugen rund um Eupen und suchen nach Experten um Fotos und Videos mit neuen Technologien untersuchen zu lassen (insbesondere ein Farbfilm eines Piloten der Air France).

Es ist nun fast 20 Jahre her, dass die belgische UFO-Welle statt fand. Seitdem haben viele Organisationen das Licht der Welt erblickt mit der Absicht die gesammelten Informationen von Armee und Regierung der Öffentlichkeit freizugeben, z.B. in den USA (Disclosure Projekt), in Frankreich und England. Warum passier hier nicht das Selbe und warum macht unsere Regierung diese Dinge nicht Transparent, obwohl dies ein solch entscheidendes Thema von großem Interesse ist?

Quelle: dhnet.be

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